Der Fallschirmschirm-Tandemsprung

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Was ist ein Tandemsprung? Zusammen mit einem erfahrenen und selbstverständlich gut ausgebildeten Fallschirmspringer genießt man das einmalige Erlebnis des freien Falles. Mittlerweile werden Fallschirm-Tandemsprünge als besonderes Erlebnis verschenkt. Anbieter wie MyDays, Jochen Schweizer oder Jollydays übernehmen hierbei die Organisation (Infos & Preisübersicht).

Warum wird ein Tandemsprung durchgeführt?

Ein Tandemsprung wird vor allem für Anfänger oder für Menschen die diesen Kick einmalig erleben wollen, aber keine Fallschirmsprung-Ausbildung absolvieren wollen, absolviert. Ein Tandemsprung bietet dadurch, dass man den Tandempiloten quasi „in seinem Rücken“ hat, trotzdem das Gefühl, als würde man alleine springen. Der große Vorteil an einem Tandemsprung ist, dass man sich nicht um den technischen Ablauf des Sprungs kümmern muss, da dies vom Tandem-Partner übernommen wird.

Voraussetzungen für einen Tandemsprung:

Natürlich gibt es auch gewisse Voraussetzungen, um einen gelungenes Tandemsprung-Erlebnis zu garantieren.

Der Springer sollte allgemein einen guten Gesundheitszustand aufweisen. Im Optimalfall hat der Fallschirmspringer unter 90 Kilogramm Körpergewicht. Wer schwerer ist, muss oft erst beim Anbieter anfragen und einen Aufpreis bezahlen. Minderjährige – haben auch die Möglichkeit einen Tandemsprung zu absolvieren. Allerdings benötigt man hierfür die Unterschrift des gesetzlichen Vertreters.

Zeitaufwand und Sprungablauf:

Wer es eilig hat, muss auf einen Tandemsprung verzichten, denn für diesen sind mindestens zwei Stunden eingeplant. Nachdem der Springer einen Overall und eine Sprungbrille über sein (Sport-)Outfit angezogen hat, folgt ein etwa 20 bis 30 Minuten langes Bodentraining samt Einweisung. Auf diese Weise wird garantiert, dass sich der Springer gut in die Situation einfühlen, sowie Details zum Ablauf erfragen kann. Außerdem lernt er seinen Tandem-Partner kennen, was sicher von Vorteil ist, da man dieses Erlebnis genießen will und hundertprozentig von der Erfahrung des Partners abhängig ist. Gleichzeitig sollte man auf das Können des Tandempiloten vertrauen, da man schließlich an dessen Brust festgemacht der Erde entgegenrast.

Nach der Einweisung folgt – abhängig von der Absprunghöhe – ein etwa 20-minütiger Steigflug und in einer Höhe von 4.000 Metern schließlich der Absprung. Eine knappe Minute kann man den freien Fall bei einer Geschwindigkeit von 200 km/h genießen, bevor sich der Schirm auf etwa 1.500 Metern Höhe öffnet. Danach ist es vom Wind abhängig, wie lange man die so genannte „Schirmfahrt“ genießen darf, man spricht hier von drei bis acht Minuten. Schlussendlich landet man sanft und wenn alles gut gelungen ist, wird man dieses Erlebnis sicher niemals vergessen und noch lange davon erzählen.

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