Gleitschirmfliegen Ausbildung

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Informationen über das Gleitschirmfliegen

Nicht nur Ikarus träumte einst davon, fliegen zu können wie ein Vogel, bis er übermütig wurde und so hoch in die Luft stieg, dass das Wachs seiner Flügel von den Sonnenenstrahlen zum Schmelzen gebracht wurde, sich die angeklebten Federn lösten und er ins Meer stürzte. Oftmals war es einzig und allein der Übermut, der die ewige Sehnsucht des Menschen nach der Freiheit des Fliegens, der Freiheit in der Luft abrupt zu stoppen vermochte. Doch überwindet der Fliegende den natürlichen Drang des Menschen zur Selbstüberschätzung, so kann inbesondere das Gleitschirmfliegen ein wahrer Genuss sein. Gleitschirmfliegen bezeichnet im Grunde nichts anderes als das Gleitsegeln mit einem Fallschirm. Befestigt mit Gurtzeug sitzt der Fliegende hierbei unter dem mit Leinen angebundenen Schirm.

Geschichte des Gleitschirmfluges

Ausgehend von der Entwicklung des von David Barish konzipierten Sailwings im Jahr 1965, war das Gleitschirmfliegen spätestens ab dem Jahr 1972 auch in Deutschland etabliert. Nach und nach entwickelte sich so eine breite Anhängerschaft dieser Sportart. Die Ausbildung wird in den meisten Fällen in einer Flugschule absolviert und in der Folge eine Prüfung durch eine staatliche Prüfungsstelle abgelegt. In Deutschland liegt das Mindestalter für den Beginn einer Ausbildung bei 14 Jahren. Um die Prüfung ablegen zu können, muss man jedoch mindestens 16 Jahre alt sein. Die theoretische Ausbildung vermittelt u.a. Kenntnisse in den Fächern Luftrecht, Meteorologie, Gerätekunde sowie Verhalten in besonderen Fällen.

Ausbildung fürs Gleitschirmfliegen

Hat man die Ausbildung hinter sich und die Prüfung bestanden, so kann man sich glücklich schätzen, einem vielfältigen, spannenden und wahrhaft süchtig machenden Hobby mit unmittelbarer Nähe zur Natur nachgehen zu können. Einige Vorteile liegen hier außerdem darin, dass das Gleitschirmfliegen völlig lautlos geschieht und es keine die Umwelt schädigenden Emissionen produziert. Plätze zum Starten und Landen benötigen wenig Platz, eine kleine Wiese reich völlig aus. Zudem lässt sich das Fluggerät äußerst leicht transportieren und passt gewöhnlich in einen Rucksack. Insgesamt wiegt die Ausrüstung üblicherweise etwa zehn bis achtzehn Kilogramm. Hierdurch ergibt sich eine hohe Mobilität des Gleitschirmes. Gleitschirmfliegen kann sowohl allein, als auch in einem Verein betrieben werden. In Deutschland stehen einem hierfür etwa 350 Gleitschirmclubs zur Auswahl. Diese übernehmen u.a. die Organisation der Fluggelände. Zum Gleitschirmfliegen muss man nicht schwindelfrei sein.

Tandeflug – Die schnellste Variante

Wer nicht gleich die Ausbildung machen möchte, der kann vorab via Tandemflug schnuppern. Hier gibt es Informationen über einen Tandemflug.

Gleitschirmfliegen – die Ausbildung

Gleitschirmfliegen zählt zu den aufregendsten und beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Immer mehr Menschen möchten eine Gleitschirmfliegen Ausbildung machen, um in der Luft gleitend die atemberaubende Aussicht genießen zu können.

Die Ausbildung für eine Gleitschirmausbildung ist umfangreich, aber wichtig. © Laurin Rinder - Fotolia.com

Die Ausbildung für eine Gleitschirmausbildung ist umfangreich, aber wichtig. © Laurin Rinder – Fotolia.com

Voraussetzungen für eine Gleitschirmfliegen Ausbildung

Gleitschirmfliegen ist ein Sport, der ab dem 14. Lebensjahr erlernt und bis ins Seniorenalter ausgeführt werden kann. Wer eine Gleitschirmfliegen Ausbildung macht, muss sich nicht medizinisch durchchecken lassen und muss keine Atteste vorlegen. Allerdings müssen im eigenen Interesse ein paar Sicherheitsbestimmungen gelernt und befolgt werden. Fliegen kann grundsätzlich jeder, der einen Luftfahrerschein erworben hat.

Ausbildung in mehreren Stufen

Der Erwerb des Luftfahrerscheins, also der Gleitschirmfliegen Ausbildung, ist an strenge Regeln des Dachverbands HDV gekoppelt. Eine Ausbildung beginnt in der Regel am Boden. Auf dem flachen Boden lernen die Schüler in einfachen Übungen den Start. Anschließend wird man vom Ausbilder ganz langsam an das eigentlich Fliegen herangeführt. Bei den ersten Flugeinheiten wählt der Fluglehrer bewusst kleinere Hügel aus, sodass der Höhenunterschied am Anfang nicht so stark ist. Sorgen muss man sich keine machen, Gleitschirmfliegen zählt nicht zu den Risikosportarten. Die Gleitschirme werden in Deutschland mittels des DHV-Gütesiegels ausgezeichnet, sodass jeder Schüler davon ausgehen kann, dass sein Fluggerät reißfest und zuverlässig ist. Außerdem wird die Sicherheit durch die Fliegerausrüstung unterstützt. Jeder lernt bei der Gleitschirmfliegen Ausbildung, dass ein Rettungsschirm und ein Helm Pflicht sind, und es spezielle Verkehrsregeln für den Luftraum gibt. Gleitschirmfliegen wird von vielen Schulen angeboten. Besonders angesehen sind die Schulen vom Dachverband DHV, da sie einer speziellen Qualitätsprüfung unterzogen werden. Allerdings gibt es auch viele freie Gleitschirmschulen, die ebenfalls durch ein Qualitätsmanagement geprüft werden.

Die Gleitschirm Ausbildung kann erst im Alter von 16 beendet werden, da man für die Prüfung 16 Jahre alt sein muss.

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